[14.09.07] Scharfe Schüsse auf das Institut für Deutsche Sprache (IDS) in R 5, 6 – 13: Die Projektile schlagen zwar nicht durch die Fenster des Klinkerbaus, doch die Wissenschaftler müssen nach der Attacke kurz vor zehn Uhr weitere Salven befürchten. In höchstem Schrecken alarmieren die IDS’ler die Polizei und geben an, dass von einem gegenüberliegenden Balkon gefeuert werde.

Den eingesetzten Beamten teilen die Mitarbeiter mit, dass ein Mann gezielte Schüsse abgegeben habe, sie aber glücklicherweise verfehlt hätte. Umgehende Ermittlungen in dem gegenüberliegenden Wohnhaus in den S-Quadraten führen schnell zum Täter. Dieser öffnet den Polizisten auch die Abschlusstür, behauptet aber zunächst, keine Schusswaffe zu besitzen. Erst als die Beamten in seiner Wohnung Munition finden, gibt der Schütze zu, die Waffe in das Gebüsch unter seinem Balkon geworfen zu haben. Dort stoßen die Ermittler denn auch in den Sträuchern auf eine Kleinkaliberwaffe.

Die Motive des schießwütigen 48-Jährigen liegen wohl im Alkoholnebel. Ein vorläufiger Test bei dem Mannheimer erbringt jedenfalls einen Wert von fast 1,88 Promille. Der Mann kann keinerlei waffenrechtliche Erlaubnis vorweisen. Die Kripo ermittelt nun weiter.


[17.09.07] Angeblich um eine Geburtstagsfeier finanzieren zu können, stiegen vier Jungs im Alter von 13 bis 14 Jahren über ein Hoftor auf das Gelände einer Gaststätte in Mannheim und entwendeten laut Polizei zwei Leergutkisten. Ein Anwohner, der die dunklen Gestalten beim Einsteigen gesehen hatte, verständigte die Polizei. Zwar schafften die jungen Mannheimer es noch, mit dem Leergut vom Gelände der Gaststätte zu flüchten, viel weiter kamen sie dann aber nicht mehr, die Beamten stellten sie in einem Innenhof, kurz nach Mitternacht. Spontan gaben die Jungs zu, dass sie das Leergut an einer Tankstelle hätten abgeben wollen um den 15. Geburtstag des ältesten Gruppenmitgliedes zu feiern. Dass diese “Feier” auf einem Polizeirevier stattfinden würde, hatten sie sich so nicht geplant.